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Vorhang auf für ein neues Stück Bonner Gastrokultur: die "hausbar" in der Oper mit Panoramablick auf den Rhein. Es ist das erste Wunschobjekt des neuen Intendanten Klaus Weise, der als "Liebeserklärung des Theaters ans Publikum" oder auch als "Anlaufstelle für Partygänger, gebrochene Herzen und frisch Verliebte" verstanden wissen will.
Als Regisseur für dieses ambitionierte Kunstwerk konnte Klaus Weise Promi-Wirt Müslüm Balaban ("Opera") gewinnen. Unterstützt von Filiz Tosun feierte der umtriebige Gastronom jetzt eine glanzvolle Premiere mit einem sehr urbanen Konzept. Unter dem "hausbar" Premierenpublikum tummelten sich erwartungsgemäß jede Menge notorischer Partygänger, eine Handvoll gebrochener Herzen und sogar der eine oder andere frisch Verliebte. Mit dabei: der türkische Generalkonsul Mehmet Sestac Sönnezay, Presseball-Impresario Heinz Suhr, Kulturdezernent Ludwig Krapf, Choreograph Johann Kresnik, Polizeipräsident Wolfgang Albers, Verleger Thomas Grundmann, Literaturchefin Karin Hempel-Soos und Alt OB Hans Daniels.
Verwöhnt von Champagner sowie einem üppigen Büffet versprachen sie alle ein baldiges Wiedersehen in dem im grellbunt-submarien 70er Jahre Stil gestaltetem Ambiente, für das Fred Fenner und Daniel Nunez-Adolfini verantwortlich zeichnen. Origineller Blickpunkt an der Stirnwand des Lokals: das schrille Konterfei eines zeitgeistig wirkenden jungen Mannes mit grimmigem Blick und gegelter Frisur, der irgendwie seltsam vertraut wirkt. Denn wer genau hinschaut, erkennt auf den zweiten Blick die Züge von Ludwig van Beethoven.
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